Informationsstelle
für verheiratete
Männer und Frauen

Die Familie und ihre Zerstörer

Was schief läuft und was anders werden muss – Eine überfällige Debatte

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2.7.3. Frauen und Gewalt

Die britische Frauenaktivistin Erin Pizzey, die 1971 das erste Frauenhaus der Welt in London begründete, stellte fest, dass

„von den ersten 100 Frauen, die bei ihr Zuflucht suchten, 62 mindestens so gewalttätig waren wie ihre Partner, vor denen sie zu fliehen versuchten und zu denen sie immer wieder zurück­kehrten aufgrund ihrer Abhängigkeit von Schmerz und Gewalt.“ [1]

Siehe auch: Die Gewaltlüge, Das Gewalt­schutz­gesetz



Feministinnen lassen keine Gelegenheit aus, um das Bild von den prügelnden Männern und den leidenden Frauen aufrecht­zu­erhalten. Dabei ficht es sie nicht an, dass es weltweit 246 wissen­schaftliche Unter­suchungen gibt, die alle zu dem Ergebnis kommen: Frauen sind in Beziehungen gleich oder gewalt­tätiger als Männer. Die Untersuchungen ergeben, ein schwieriges soziales Umfeld ist eine weit gewichtigere Ursache für Gewalt als das Geschlecht und für eine Eskalation eines Streites sind oft Mann und Frau verantwortlich, die sich gegenseitig hoch­schaukeln.[2]

Tatsächlich ist die Frau nicht das friedfertige Geschlecht. Entgegen gängiger Klischees gehen Gewalttätigkeiten zu knapp zwei Dritteln von den Frauen aus, zu 20 Prozent von beiden und nur zu 14 Prozent vom Mann. Allerdings inszeniert sich die Frau öffentlich als Opfer und erheischt so die Unterstützung der HelferInnen­industrie, während der geschlagene Mann sich in Scham und Schweigen hüllt, zurückgezogen seine Wunden leckt und so für die Dunkelziffer bei dieser Art von Körper­verletzung sorgt.[3]

Ein Zitat von Alice Schwarzer beschreibt das Verhältnis der Frauen zur Gewalt:

”Opfer