Informationsstelle
für verheiratete
Männer und Frauen

Die Familie und ihre Zerstörer

Was schief läuft und was anders werden muss – Eine überfällige Debatte

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5.3.2. Gemeinsame Strategien

Männer sind der Familien­zerstörung, dem Feminismus und der Scheidungs­industrie gegenüber fast drei Jahrzehnte auffallend ruhig geblieben.[1] Im falschen Glauben, Frauen würden unterdrückt, haben Männer an der eingetretenen Entwicklung maßgeblich mitgewirkt. Genützt hat es nichts, die Klagetöne der Frauen haben immer neue Höhen erreicht, die Forderungen sind immer unverschämter geworden. Wir sind zu einer Familien­situation gekommen, in der Frauen alle Rechte und Männer alle Pflichten haben. Eine Familie zu gründen ist für einen Mann schon lange nicht mehr attraktiv, da die damit verbundenen Risiken für ihn unkalkulierbar geworden sind. Dass sich dies langfristig auch für Frauen negativ auswirken wird, haben auch schon einige wenige Frauen erkannt. Meist haben diese scheidungs­geschädigte Männer zum Partner. Es ist also an der Zeit, sich gemeinsame Strategien zur Verteidigung und Stärkung der Familie zu überlegen.

Mit individuellen Ansätzen kommt man natürlich nicht weit. Um die Situation der Familien nachhaltig zu verbessern, braucht es gemeinsame Aktionen. Der Hauptfeind sind nicht die Frauen, sie nehmen sich nur das, was das System hergibt. Hauptprobleme sind die Politik, welche das Familienrecht in eine völlig falsche Richtung entwickelt und die HelferInnen­industrie, welche an der Zerstörung der Familien verdient. Es gilt also in der Familien­politik ein Umdenken zu bewirken und die HelferInnen­industrie finanziell auszutrocknen.

In diesem Abschnitt sollen nun Gegen­strategien und Aktions­maßnahmen gesammelt und einige davon diskutiert werden.

Um in den Medien (und somit der Öffentlichkeit) bekannt zu werden, unterbreitet Peter Strawanza folgende Vorschläge:

  1. Durchdachte, zeitlich gegliederte Konzepte ausarbeiten, z. B. Infostände in Fußgänger­zonen oder bei den Familien­gerichten abhalten.
  2. PR (Öffent­lich­keits­arbeit). Bei allen Papa-Aktionen die Medien informieren.
  3. Einheitliches oder einprägsames Erscheinungsbild verwenden (CI/CD), denken Sie bitte an England Father4justiz/Batman-Figur.
  4. Politische Instanzen integrieren.
  5. Kommunikation verbessern, Konzepte nach dem Dümmsten ausrichten, schriftlichen Ballast und Blabla weglassen.
  6. Ein Bild und ein Wort sagt mehr als ein Buch, das keiner lesen kann (meist liegt das an der knappen Zeit)
  7. Mitglieder gewinnen, Spenden einnehmen und Verkäufe tätigen (Bücher, CDs, Kaffee, Kuchen, Bier)
  8. Wenn Sie einen Infostand oder einen Flyer gestalten, bieten Sie dem Betrachter etwas. Gutscheine, Gewinne, Mithilfe bei Behörden­gängen …
  9. Provozieren Sie bei Ihren Aktionen. Die Menschen sind leider schon reizüberflutet und daher lieber ein wenig mehr.
  10. Checklisten anbieten.
  11. Kennen Sie Promis, die Sie in die Papa-Aktionen einbinden dürfen (Unterschriften, PR, Buchvorstellung)
  12. Kommunikation zu anderen Organisation aufsuchen.
  13. Mailverteiler aufbauen und die Informationen bündeln.[2]

zurück5.3.2.1. Aufmerksamkeit erregen und Gegenöffentlichkeit herstellen

Das Jammern und Klagen in Internet-Foren oder auf eigenen Webseiten hilft nicht:

Wenn ich Feministerin wäre, dann würde ich kostenlose Foren und Blogs für Männer einrichten, und mich dann davor setzen und mir genüsslich anschauen, wie sie sich drinnen kloppen.

Die Teilnahme an Podiums­diskussionen oder Talk-Runden im Fernsehen bringt auch recht wenig:

Die Polit­kommissarinnen des Feminismus interessieren sich nicht die Bohne für uns. Warum sollten sie? Es geht ihnen doch blendend. Ich hatte mehrfach Gelegenheit, das festzustellen, wenn sie mit unseren Sichtweisen konfrontiert werden, bei Streit­gesprächen in Rundfunk oder Fernsehen oder bei Podiums­diskussionen. Dann stammeln sie ein bisschen verstört in einer altbackenen Benachteiligungs­rhetorik herum, aber dann gehen sie wieder heim, auf ihre Posten, und alles geht weiter wie bisher.
[…] Die Forenteilnehmer, anonym oder nicht, sind für Politiker im allgemeinen und Gleich­stellerinnen im besonderen völlig uninteressant. Meinst du da draußen kräht irgend ein Hahn oder gackert eine Henne danach, wer sich hinter dem Pseudonym "Leser" verbirgt?

Dialog ist meist eine gute Lösung. Allein, mit wem sollte dieser Dialog geführt werden? Die HelferInnen­industrie verdienen sehr gut am Status Quo. All die Bezahlthelfer und -helferinnen würden nur verlieren, wenn sich im Dialog etwas zum Besseren bewegen würde:

Nun könnte man ja dennoch versuchen, eine Diskussion zu beginnen. Nur vermute ich, dass Feministinnen schlicht kein Interesse daran haben können – sie müssten nämlich Macht­positionen in der Gesellschaft, die sie in Parteien und Ämtern inzwischen fraglos innehaben, infragestellen, und gegebenenfalls aufgeben. Warum sollten sie das tun? Ich kann durchaus verstehen, dass das Interesse an einer Diskussion, in der man nur verlieren kann, gering ist.

Blog Alles Evolution: Warum sachlich über das Verhältnis von Mann und Frau diskutieren?, JP, 8.6.2010 – 12:40

Andere Versuche Aufmerksamkeit zu erregen und Gegen­öffentlichkeit herzustellen sind Papa-Läufer, Hungerstreiks, Wanderausstellungen, Väterkongresse, Demonstrationen.

Beispiele:

  • Berlin-Demo 2009
  • Papa-Lauf – Väter laufen für ihre Kinder (Aktionsveranstaltung)
  • 2. Väterkongress (Organisiert vom „Väteraufbruch für Kinder e.V.“)
  • Hamburger Männer­frühling 1998
  • Dreiwöchiger Hungerstreik von 11.7.-2.8.2001 in Berlin[3]
  • Mehrere Demonstrationen vor dem ECHR in Strasbourg sowie beim bayrischen Justizministerium, in Berlin und in Nürnberg
  • Demographischer Kongress in Naila am 17. Mai 2003 zur Bevölkerungs­entwicklung Veranstaltung „Familie gewinnt“ am 22. und 28. März 2003, welche mit der Neusässer Erklärung endete 1. PAS Konferenz in Ffm 18.-19. Oktober 2002[4]
  • Wanderausstellung „Väter a.D.“ – Eine Wander­ausstellung, die in verschiedenen Städten und Kommunen auf das Problem Umgangs­ausgrenzung von (Groß-)Eltern aufmerksam machen soll, mit Porträts und Fakten.[4]
  • Unterschriftensammlung – Unterschriften­sammlung für die Einführung des Cochemer Modells in unserer Stadt.[5]
  • Wahlprogramm für echte Entlastung von Familien

zurück5.3.2.2. Klagen für Männerrecht

Wenn man schon geschieden ist oder in Trennung lebt, dann ist individuell zu klären, ob mit welchen Erfolgs­aussichten (für Sorgerecht, Minderung des Unterhalts u. a.) geklagt werden soll. Mutige und entschlossene Männer haben bis zum europäischen Gerichtshof geklagt. Im Allgemeinen ist es aber so, dass an dem Rechtsweg in der Regel nur die HelferInnen­industrie in Form von Anwälten verdient. Daher ist vom „Geldverbrennen“ durch Klagen ohne Erfolgs­aussicht dringend abzuraten. Sie füttern mit Ihrem Geld nur die Familien­vernichter.

Sicherlich gibt es Gerichts­verfahren, die etwas bringen.[6] Allerdings sind die Erfolgs­chancen dieser Strategie begrenzt, denn eines ist klar:

Das System lässt sich nicht durch seine eigenen Mittel (Gesetze, Gerichte) schlagen.[7]

zurück5.3.2.3. Geld als Hebel

Wenn Missstände nicht auf dem vorgeschriebenen Weg abgestellt werden können, müssen schärfere Maßnahmen her. Leider hat das Familien­zerstörungs­system kaum Schwächen. Allerdings hat es eine Achilles­ferse, das Geld. Ihr Geld, das Sie für Gerichts­prozesse und monatlich in Form von Unterhalt zahlen. Das gesamte System finanziert sich aus willigen männlichen Zahleseln. Die Minderung oder Einstellung von Unter­halts­zahlungen ist deshalb eine empfindliche Maßnahme gegen dieses System. Und lassen Sie sich nicht einschüchtern, wenn erst eine bedeutende Anzahl von Männern sich weigert, Unterhalt zu zahlen, werden die Gerichte schnell überlastet sein mit vergeblichen Anstrengungen Unter­halts­zahlungen erzwingen zu wollen.

Lassen Sie sich auch nicht als Rabenvater bezeichnen. Sie sind weder Rabe von Vater, denn wenn die Frau das (alleinige) Sorgerecht hat, hat sie auch die (alleinige) Sorgepflicht. Wenn der Staat Väter entmündigt und sie daran hindert an der Erziehung seines Kindes teilzuhaben, dann sind die Mutter und ggfs. der Staat allein­verantwortlich für das Kind.[8]

Wie bringt man den Feminismus am schnellsten zu Fall?
Ich würde sagen, durch eine konzertierte Aktion von Unterhalts­verweigerung. Und damit meine ich ausdrücklich Betreuungs- und Kinder­unterhalt, auch wenn es bei einzelnen Kindern zu Härtefällen kommen kann. Wenn auf einen Schlag deutlich wird, wie abhängig Mütter von Zahlvätern sind, wie erbärmlich sie dastehen, wenn dieser Strom versiegt, würde umgehend offensichtlich, wie verlogen der Feminismus ist, der letzten Endes nur auf effektiver Männer­ausbeutung beruht.
[9]

Wie trifft man den Staat am empfindlichsten?
Den deutschen Staat trifft man nicht mit Demonstrationen, sondern an seiner empfindlichsten Stelle, nämlich mit Entzug von Leistung und Geld in Verbindung mit Abschöpfen von Sozial­leistungen. Wenn man dazu noch die Kosten der Exfrau dazu nimmt, dann kommen Unsummen zusammen. Der leise Protest durch Entzug von Geld­transfer­leistungen ist weitaus wirkungsvoller als wir uns vorstellen können.
[10]

Rund zwei Millionen Trennungs­väter wären eine große Macht, wenn sie alle aufstehen und gegen das Familienunrecht vorgehen würden. Was würde passieren, wenn sie alle keinen Unterhalt mehr zahlen? Weil man aber in Deutschland keine 10 Personen unter einen Hut bekommt und die Politiker das auch wissen, wird sich (vorläufig noch) nichts ändern.[11]

zurück5.3.2.4. Die Gandhi-Methode

Aus dem Stand heraus etwas zu verändern ist unmöglich. Das ist aber kein Grund zu resignieren. Mahatma Gandhi hat gezeigt, wie ein Gesinnungswandel möglich ist:

Es ist schwierig, als Einzelner eine etablierte Macht mit mehrere Millionen Profiteuren (öffentlich Bediensteten) zur Veränderung ihrer Daseins­bedingungen zu bewegen, denn jeder Körper verharrt in Ruhe oder gleich­förmiger Bewegung, bis eine äußere Kraft auf ihn einwirkt (Träg­heits­satz). Um etwas zu erreichen, müssten etwa 100.000 Personen bei jedem Behörden­kontakt mündlich, schriftlich oder durch Austeilen eines DIN-A5-Merkblatts auf die Missstände (keine Volkshoheit, keine Gewalten­trennung) hinweisen und weitere Verfassungs­patrioten in Gesprächen gewinnen. Dies kann ohne Aufwand, beiläufig, gewaltfrei und risikolos geschehen (Methode Mahatma Gandhi), und irgendwann tritt un­vor­her­seh­bar der Umschwung ein.[12]

Von Mahatma Gandhi ist überliefert:

„Die Welt ist so gut gebaut, dass es gegen jedes Unrecht stärkere, es bezwingende Gegenkräfte gibt.
In allem Unrecht dauert das Recht fort, in aller Unwahrheit die Wahrheit, in allem Dunkel das Licht.“

zurück5.3.2.5. Einwirken auf Politiker

Man sollte es nicht versäumen, auf Politiker einzuwirken, besonders wenn sie anlässlich anstehender Wahlen mit Info­tischchen und Partei-Sonnenschirm um Wählerstimmen werben. Trotzdem sollte man sich nicht zuviel davon versprechen:

Ob wir das Wahrhaben wollen oder nicht: Die deutsche Rechts- und Staats­ordnung nebst Gesellschaft geben es derzeit schlicht her, jeden von uns schon wegen unserer geschlechtlichen Zugehörigkeit aus der Eltern- bzw. Vater­rolle zu schassen. Wer dies nicht erkennen will oder kann, hat Tomaten auf den Augen.
Wer meint, als Männerverein lobbymäßig auf „die Guten“ unter den Politikern einwirken zu können zwecks Verschlimm­besserung der germanistanischen Familien­recht­sprechung, hat ebenfalls Tomaten auf den Augen. Schließlich lebt Germanistan in einer entwickelten und gefestigten kapitalistischen Klassen­gesell­schaft, wo es den Herrschenden sehr um „Teile und herrsche“ und nichts weiter geht. Die Familien­politik dient der Senkung der Sozial­ausgaben, weshalb Kosten aus Familien­problemen auf die Lohnarbeitenden umgelegt werden.[13]



[1] Andreas Beldowski: Das Schweigen der Männer ist ihr größter eigener Feind
[2] Peter Strawanza: Aktionen der Väter, aus seinem Buch „Die Ohnmacht der Väter“, 2005, ISBN 3-00-017761-2
[3] Aktionen Eltern für Kinder, Hungersreik 2001: Vater aktuell, Väteraufbruch für Kinder, pappa.com, Karin Jäckel
[4] „Die Nailaer Demographie-Tage. Ziele, Inhalte, Bilanz und Perspektiven“ PDF-Dokument
[5] Gleichmaß e.V.
[6] TrennungsFAQ-Forum: P am 20. Januar 2010 – 23:26 Uhr
[7] TrennungsFAQ-Forum: Fluechtling am 20. Januar 2010 – 23:19 Uhr
[8] Siehe Detlef Bräunig, in: ARD-Exklusiv „Jagd auf Rabenväter“
[9] forum.politik.de: Lupus am 25. Oktober 2009 – 10:33 Uhr
[10] TrennungsFAQ-Forum: Exilierter am 11. September 2010 – 13:45 Uhr
[11] Peter Strawanza: „Ware Kind. Wie man in Deutschland Kinder enteignet und die Scheidungs­mafia Milliarden­gewinne abzockt.“, Selbstverlag 2008, ISBN 3-00-024255-4, S. 93
[12] kindesraub.de: Rechts­anwalt Claus Plantiko
[13] TrennungsFAQ-Forum: Goddiejens