Informationsstelle
für verheiratete
Männer und Frauen

Die Familie und ihre Zerstörer

Was schief läuft und was anders werden muss – Eine überfällige Debatte

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4.3.6. Das Leistungsprinzip

Das Leistungsprinzip beschreibt ein Verteilungs- und Bewertungs­prinzip für individuelles und soziales Handeln. Voraussetzung ist die Leistungs­stimulation mittels sozialer Anerkennung oder monetärer Entlohnung.[1]

Das Leistungs­prinzip funktioniert sowohl innerhalb als auch außerhalb der Familie. In der Wirtschaft werden Leistungs­anreize mit Lohn­steigerungen, Machtzuwachs und beruflichen Auf­stiegs­mög­lich­keiten gesetzt. In der Familie wird Leistung mit sozialem Ansehen belohnt.


Hausfrauen waren im patriarchen System nicht unterdrückt. Frauen genossen zu jeder Zeit hohes soziales Ansehen und über die Schlüsselgewalt hatte sie auch Zugriff und Verfügungsgewalt auf das Familieneinkommen.

Im politisch-korrekten Sozialstaat mit eingebauter Ergebnis­gleich­heit (Gleich­stellungs­politik) wird das Leistungs­prinzip weitgehend durch Transfer­leistungen und Quoten abgeschafft. Besonders beliebt sind Frauenquoten, wobei für Frauen Auf­stiegs­mög­lich­keiten unter Umgehung des Leistungs­prinzips geschaffen werden.



[1] Wirtschaftslexikon24: Leistungsprinzip