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Männer und Frauen

Die Familie und ihre Zerstörer

Was schief läuft und was anders werden muss – Eine überfällige Debatte

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3.4.5.6. Die Missbrauchslüge

Die Missbrauchslüge besteht in der Erfindung männlicher Täter­schaft, die einerseits eine mächtige HelferInnen­industrie ernährt und andererseits der scheidungs­willigen Frau Kind und Unterhalt sichert.

Siehe auch: Kriminalisierung des Mannes durch den Missbrauch mit dem Missbrauch


Für ihr erratisches Benehmen ist Sinead O’Connor, die irische Balladen­sängerin, mindestens ebenso berühmt wie für einige ihrer Hits. Als sie während eines Auftritts ein Foto des Papstes zerriß, fanden das viele ihrer Fans, besonders in den USA, überhaupt nicht komisch.

Doch das Interview, das sie im Januar 1998 gab, verschlug manchen Kommentatoren schlicht die Sprache, weil es an dunklere Schichten rührte. O’Connor hatte ein lang gehütetes, bedrückendes Geheimnis offenbart: Sie war von ihrer Mutter, die sie allein erzog, jahrelang sexuell mißbraucht worden.

Weiblicher Mißbrauch, ein Tabu im öffentlichen Diskurs. Was für den Vorwurf männlicher Gewalt in der Ehe gilt, gilt für den des sexuellen Mißbrauchs an Kindern erst recht. Die notorische Verdächtigung des Mannes lenkt indes vom Mißbrauch in den eigenen Reihen ab – vom weiblichen Mißbrauch, der unbemerkt und unbeanstandet im Schatten blüht.

Keine Lüge ist widerwärtiger als die Miß­brauchs­lüge, und sie wird vom feministischen Diskurs doppelt genutzt. Sie erklärt Kinder­miß­brauch zur ausschließlichen Männersache, und sie ist selbst als Falsch­beschuldigung wirkungsvoll. Rund 90 Prozent aller Miß­brauchs­vorwürfe in Familien­rechts­sachen sind erwiesene Falsch­behauptungen.

Obwohl ernsthafte Forschungen und Kriminal­statistiken, ja schon die tägliche Zeitungslektüre die feministische Propaganda vom Mann als Gewalttier und der Frau als Opfer widerlegen, hält sich der Mythos fast unbeschadet. Und er wird in ehelichen Ausein­ander­setzungen vor Gericht stets neu herbeizitiert.

Ebenso wie die Gewaltlüge hält sich auch die Miß­brauchs­lüge, die lediglich Männer als Täter sieht und deren Täterschaft noch öfter erfindet, so hartnäckig, weil sich eine mächtige Berater- und Helfer­industrie davon ernährt. Wiederum sind es die Amerikaner und Engländer, die auf diesem Gebiet länger und genauer gearbeitet haben. Der deutsche Diskurs hinkt um mindestens zehn Jahre hinterher.

Englische Sozial­wissen­schaftler haben weiblichen Mißbrauch als Problem erkannt, und sie halten mit erschreckenden Zahlen nicht hinterm Berg. Nach einer Befragung der «Children’s Right Coalition» bei staatlichen Kinderschutz-Organisationen mißbrauchen Mütter ihre Kinder zweimal so häufig wie Väter.

Bei uns dagegen sind immer noch 98 Prozent der angezeigten Mißbrauchstäter Männer. Doch, so berichtete die taz im letzten Jahr anläßlich eines Kongresses, beginnt man sich allmählich auch hier mit dem Tabuthema weiblichen Kindes­miß­brauchs zu beschäftigen.

Mittlerweile wird bei uns der Anteil von Frauen bei sexuellem Mißbrauch offiziell auf 10 Prozent geschätzt. In der Arbeit von Betreuungs­einrichtungen allerdings ähneln die Zahlen eher den amerikanischen und englischen Erhebungen. Beim Hamburger Landesverband des Kinder­schutz­bundes etwa sind drei Fünftel der behandelten Kinder­schänder Frauen (70 Prozent der Opfer sind Jungen).

Interessant ist das Mißverhältnis zwischen angezeigten Fällen und der vielfachen Zahl tatsächlicher Übergriffe. «Frauen werden seltener entdeckt», meint die taz. Das hat seine Gründe, und die liegen im Alltag einer vaterlosen Gesellschaft.

Immer deutlicher wird, daß die Mauer, die der Kult um die Allein­erziehende errichtet, bisweilen ein wirksamer Schutz ist vor dem begründeten Verdacht weiblichen Mißbrauchs und daß in der Ausgrenzung der Väter nicht selten der Versuch stecken kann, lästige Zeugen für mütterliche Delikte loszuwerden.

Doch auch umgekehrt: Viele Frauen werden durch die Allein­erziehenden-Isolation erst verführt. Viele, die ihre Ehe verlassen haben, um sich «zu emanzipieren», finden sich anschließend in einer lähmenden Beziehungsleere wieder, mit einem Mangel an erotischen Kontakten, der nun durch die mitgenommenen Trophäenkinder kompensiert werden kann.

Doch die Festungen des weiblichen Opferkultes sind kaum zu schleifen. «Wer bei uns am Mutterbild kratzt, wem die Wahrheit über das schöne Ideal geht, muß mutig sein.» Das ist die Lehre, die die Psychologin Annegret von Osterroth aus ihren Erfahrungen mit Familien­richtern, mit Kolleginnen und Kollegen, vor allem aber mit Feministinnen gemacht hat. «Schon Andeutungen genügen, daß man als unglaubwürdig angefeindet wird.»

Erst in den letzten Jahren begann an der Hamburger Universität eine Forschungsreihe zum Thema «Weibliche Gewalttäter». Auf einem Kongreß unter dem Titel «Wege aus dem Labyrinth» versuchte man in Berlin im vergangenen Oktober, mit dem Vorurteil des männlichen Gewaltmonopols aufzuräumen.

Die taz: «Frauen, die Kinder sexuell mißbrauchen, bleiben oft unbehelligt – weil viele nur Männern solche verletzenden Übergriffe zutrauen.» Vor allem aber auch, weil sie unter staatlichem Schutz mit den Kindern allein sein können. Die staatlich garantierten Umgangs­boykotte für Väter werden von Müttern ja nicht selten mit dem frivolen Vorwand durchgesetzt, der Vater könne das Kind schädigen.

«Ich hatte das Gefühl, dieses Kind ist mein Besitz.» Wie ein Refrain durchzieht der Satz die Protokolle über Frauen, die des Kindes­miß­brauchs überführt wurden. Wie auch anders: Es ist ein Satz, der sich wie selbst­ver­ständ­lich aus den Echoräumen von Gerichten und Behörden ins mütterliche Bewußtsein senkt, eine marmorne Gewißheit, die durch die Selbst­ver­ständ­lich­keit, mit denen Frauen nach einer Trennung die ausschließliche Sorge für die Kinder übergeben wird, täglich neu bestätigt wird. Kinder sind Frauenbesitz.

Frauen haben gelernt, genau hinzuhören. Sie kennen zwar die frommen Gesetzes­verlautbarungen, nach denen das Kind eigene Rechte hat und vor allem das Recht auf seinen Vater. Aber sie kennen auch die Rechts­wirklich­keit. Sie kennen das Augen­zwinkern, mit dem Richter selbst grobe mütterliche Pflicht­verletzungen übersehen, Jugendämter leidenden Vätern kaum Beachtung schenken und Justizbeamte jene Kinder mit Gewalt zu ihren Müttern zurückbringen, denen sie zu entfliehen suchten.

Das Kind ist mütterlicher Besitz und unbegrenzt verfügbar. Wohin diese Verfügbarkeit führen kann und welche Verführung mit ihr verbunden ist, hat eine Kolumnistin des New Yorker in einem ironisch- plaudernden Essay auf den Punkt gebracht: «Was brauche ich andere Männer – als Mutter bringe ich mir meinen eigenen Liebhaber zur Welt.»

Wie die Grenze von mütterlicher Liebe zu Amouren überschritten wird, hat die englische Soziologin Hilary Eldridge in einem aufsehen­erregenden Report beschrieben. In unzähligen Gesprächen in Haftanstalten und Kliniken hat sie ihre Klientinnen immer wieder nach diesem Sprung befragt. Sie hat festgestellt: Es ist kein Sprung, sondern ein sanfter Übergang. «Warum hast du deinen Sohn mißbraucht?» fragt die Therapeutin. «Weil ich dachte, ich hätte ein Recht darauf.»

Seit 22 Jahren betreut die Britin Sexualstraftäter. Mittlerweile hat sie sich ganz auf Frauen spezialisiert, die ihre Kinder mißbrauchen. Ein «unwegsames Gelände», wie die taz feststellt. Denn Frauen, die Kinder angreifen, verletzen und verstümmeln, «passen nicht zum Klischee der fürsorglichen Mutter. Noch weniger fügen sie sich ins feministische Bild von der Frau als Opfer männlicher Gewalt».

Die englische Erfahrung zeigt, wie sehr schon die Kinder durch diesen Mythos geprägt sind. In vielen Fällen behaupten sie zunächst, so die taz, «sie seien von einem Mann mißbraucht worden, weil das glaubwürdiger klingt.»

Daß diese Anschuldigung gegen den Mann als Notlüge gebraucht wird, um einer quälenden Situation zu entkommen, an der in Wahrheit die Mutter schuld ist, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Allgewalt, mit der die feministische Diskussion die familien­politische Debatte beherrscht und lahmlegt. «Übergriffe von Frauen werden von Außen­stehenden kaum ernst genommen», befindet die taz. «Für die Opfer kann das verheerend sein – Überlebende nennen sich die teilweise schwerverletzten Opfer des Mißbrauchs.»

In ihrem Buch «Frauen als Täterinnen» schildert die Kinderpsychologin Michele Elliott, wie dieser Mißbrauch passiert und wie sich Kinder vergeblich zur Wehr setzen. Die kleine Eleanor pinkelte sich absichtlich voll, damit die Mutter aufhörte, ihr zwischen den Beinen herumzufummeln. Gilliam rammte die Mutter den Stiel einer Haarbürste in die Vagina. Lynne wurde von der Mutter mit der Schere an den Schamlippen herumgeschnippelt, wurden brennende Zigaretten eingeführt. Richard wurde von der Tante gezwungen, sie oral zu befriedigen, bis er sich erbrach. Oder Paul, der mit dem Keilriemen verprügelt wurde, als er sich weigerte, mit seiner Adoptivmutter zu schlafen. Oft werden diese Kinder von Frauen aus der engsten, Umgebung mißbraucht: von Mutter, Tante oder Großmutter.

Der Befund des Heritage-Instituts in Washington, nach dem besonders solche Kinder mißbrauchsgefährdet sind, die ohne ihren leiblichen Vater aufwachsen, wird in den Protokollen des Buches von Eldridge auf beängstigende Weise bestätigt. Die von ihr befragte Janet Robinson etwa, die es für «völlig normal und selbst­ver­ständ­lich hielt», daß sie ihren Sohn mit sexuellen Attacken quälte, ist allein­erziehende Mutter. Und sie ist selber das Kind einer Allein­erziehenden.

Amerikanischen Statistiken zufolge sind Kinder allein­erziehender Mütter 33mal mehr mißbrauchs­gefährdet und 77mal mehr mordgefährdet als Kinder, die mit beiden biologische Eltern zusammenleben.

Viele von Eldridges Klientinnen sind Allein­erziehende. Statistisch machen sie rund die Hälfte aller Straftäterinnen aus. Unter den übrigen 50 Prozent sind viele Geschiedene, die mit einem Freund zusammenleben: nach Angaben des Heritage-Instituts eine prädestinierte Mißbrauchsgruppe. Neue Lebenspartner sind weit weniger als die biologischen Väter in der Lage, emotionelle Bindungen zu einem bereits vorhandenen Kind zu entwickeln und Verantwortung zu empfinden.

Das wissen auch die Väter, die von Müttern am Kontakt mit ihren Kindern gehindert werden. Zu ihrem Verlangen, das eigene Kind in die Arme zu schließen, gesellt sich oft die verzweifelte Sorge um das Wohl des Sprößlings. Daß Behörden und Gerichte oft helfen, eine Bannmeile um die Mütter zu legen, kann ausgegrenzte Väter in einen realen Alptraum treiben.

Vor allem, wenn sie erleben, daß dieser Schutzwall umso höher wird, je mehr sie versuchen, ihn zu überwinden. Bürokratische Hilfstruppen riegeln die Frau ab, der während der Geburt der Kindesvater einst die Hand gehalten hat, und sie schirmen das Kind ab wie die obskure Teufelssekte in dem Polanski-Thriller «Rosemaries Baby» – Die Väter geraten in Panik. Sie sprechen in ihren Gerichts­eingaben von Isolationshaft, von Folter, von Verletzung der Menschen­rechte.

Sie wirken irre, denn sie stellen sich das Allerschlimmste vor. Und sie haben, wie die Mißbrauchs­statistiken beweisen, manchmal eben völlig recht damit. Das Schlimmste tritt tatsächlich ein.

Wie im Falle des zweieinhalb­jährigen Melvin, der von seiner Mutter und ihrem neuen Freund zu Tode gequält worden war. Die Mutter begann in dem Moment mit ihrem Umgangs­boykott, als sie ihren neuen Partner kennenlernte. Das Jugendamt gab die übliche bürokratische Hilfe­stellung. Selbst als erste Anzeichen von Mißhandlungen offenkundig wurden, stritten Kinder­gärtnerinnen darüber, ob sie berechtigt seien, dem nicht­sorge­berechtigten Vater davon Mitteilung zu machen. Sie unterließen es. Melvin starb unter Qualen.

Wie unverfroren im feministischen und lesbischen Milieu mit dem sexuellen Kindes­miß­brauch umgegangen wird, sofern er nur von einer Frau betrieben wird, berichtete eine schockierte Autorin in der Zeitschrift Cosmopolitan. Sie war über die Widerwärtigkeit in einem Frauen­kalender gestolpert. Auf holprigen vierzig Zellen unter dem Titel «Zwischen Angst und Lust» schilderte eine Frau die Wonnen der Inzest­beziehung mit ihrer fünf­jährigen Tochter.

Die «alltäglichen Zärtlichkeiten und erotischen Spiele» bereiteten ihr «unbändige Lust». Detailliert beschrieb sie eine dieser Bettszenen, die in Zungenkuß und Masturbation gipfelten. Sie fühlte sich dabei absolut schuldfrei: «Meine Tochter und ich, wir machen, was wir schön finden.» Folgt ein ideologischer Recht­fertigungs­versuch, der an den Sexpol-Aktivismus der sechziger Jahre erinnert, als die Anti­autoritären gerade begannen, Freuds Theorie von frühkindlicher Sexualität mißzuverstehen: «Sex mit Kindern (ist) natürlich wichtig … und ganz anders als mit Erwachsenen.» Natürlich.

In den meisten Fällen, in denen Frauen des Mißbrauchs mit Kindern überführt werden, sind die Mütter selbst die Täterinnen. Als häufigster Tathinter­grund, so Cosmopolitan, gilt nach wie vor, daß «der kleine Sohn oder die kleine Tochter bei der Mutter den Platz des fehlenden Partners ausfüllen» muß. «Am Tag wird das Kind überfordert mit Erwachsenen­sorgen, nachts schläft es in Mutters Bett und gerät in tiefe Verwirrung.»

So kommt es vor, daß ein Vierjähriger, schon «ganzer Kerl», auf eine Kinder­gärtnerin zutritt und fordert: «Komm, laß uns ficken.» Dann setzt er sein verführerischstes Lächeln auf und sagt: «Du darfst auch meinen Pischermann lecken.» Feministinnen mögen sofort mit dem Aufschrei zuschnappen, daß dieser Vorgang beweise, daß ein Mann eben als Triebtäter schon zur Welt komme. Das Kind hatte den Spruch allerdings von einer Frau gelernt, die sich an ihm befriedigte und ihm beibrachte, daß er Liebe nur im Zusammenhang mit Sexualität haben könne.

Daß weibliche Sexualität weniger aggressiv und empfangender sei als die männliche, mit diesem Mythos war schon zwei Jahrzehnte früher aufgeräumt worden. Etwas ganz Neues jedoch ist es, daß sich nun auch die sanfte Ikone Mütterlichkeit als bisweilen mißbrauchend, quälend, aggressiv erweist. «Die Mutterrolle», so die Psycho­therapeutin Osterroth, «ist ungeheuer ideologie­beladen, die gilt immer noch fast als etwas Heiliges. Deshalb setzt sich das Unbewußte heftig zur Wehr, wenn solche Vorstellungen angegriffen werden.»

Zu spüren bekam der Hamburger Filmemacher Hark Bohm diese intuitive Erkenntnis­abwehr mit seinem Thriller «Für immer und immer». Für das Publikum war besonders die Anfangsszene verstörend, in der eine Mutter ihr Neugeborenes erstickt.

Noch verstörender war, was Hark Bohm in Interviews äußerte. Sein Mords-Anfang sei keine Kino­erfindung, sondern stütze sich auf Unter­suchungs­berichte von Medizinern in Los Angeles. Bei vielen der plötzlichen «Kindstod»-Fälle, dem durch Bauchlage der Babys verursachten Erstickungstod in der Krippe, vermuten amerikanische Ärzte mittlerweile kaschierte Morde durch die Mütter.

Ihre Vermutungen werden durch Statistiken gestützt. Rund 55 Prozent aller getöteten Kinder wurden von ihren biologischen Müttern ermordet; bei 6 Prozent ist der Vater der Täter. Es ist also neunmal wahrscheinlicher, daß ein Kind von der eigenen Mutter getötet wird als vom biologischen Vater.

Ein Tabuthema, das nur selten aufgegriffen wird. Doch wenn tatsächlich einmal in aller Öffentlichkeit von weiblichem Mißbrauch, ja, von Müttern als Mörderinnen die Rede ist, wird geradezu reflexartig die Reißleine des Auffang-Diskurses gezogen: Hinter jeder Täterin stehe ein Mann, der sie angestiftet oder mißbraucht habe, als sie selber noch ein Kind war. Womit sich am Beginn jeder Verursacher­kette wiederum ein Mann findet.

Ließe sich die Begründungs­schraube nicht, mit ein wenig Geduld, noch ein bißchen weiterdrehen? Etwa so: Hinter jedem Triebtäter, jedem Vergewaltiger, jedem Kindes­mißhandler steht eine Frau und Mutter, die ihn – oft alleine – aufgezogen hat?

Tatsächlich ist es, wie bereits festgestellt, das Milieu der Allein­erziehenden, das für barsch ausgelebte Allmacht prädestiniert. Das beginnt, wie Untersuchungen vielfach belegen, beim über­mäßigen Aufbürden von Haus­arbeiten an die Kinder und endet längst nicht in der seelischen Über­forderung als Tränen­bank und Sünden­bock für den Lebensfrust der Mutter. Die Grenzen vom Mißbrauch sind fließend.

Psychologin Nele Glöer vermutet Einsamkeits- und Verlorenheits­motive als häufiges Motiv. Alleinlebende Mütter mißbrauchen im übrigen nicht in erster Linie kleine Jungen, wie es der Revanche­gedanke nahelegen würde. Sie vergehen sich genauso an kleinen Mädchen.

Eine Zweiunddreißig­jährige, die sich sieben Jahre lang an ihren beiden Söhnen und der Tochter vergangen hatte, erklärte ihre Taten damit, daß sie sich isoliert und vernachlässigt gefühlt und von ihrem «Freund nicht genügend Sex bekommen» habe. So simpel und einfach ist das Verbrechen jenseits aller feministischen Parolen vom «ganzheitlicheren» Geschlecht. Und so einfach ist es zu begehen. Die Territories auszuleuchten, wagt selten einer.

Cosmopolitan hatte sich bereits 1989 des weiblichen Mißbrauchs angenommen. Ohne allzu große Wirkung. Damals befand die Psychologin Glöer: «Es gibt hierzulande eine unheimliche Angst vor diesem Thema. Wir hinken mit unserem Erkenntnis­stand mindestens zehn Jahre hinter den USA hinterher.» Daran hat sich bis heute wenig geändert.

Nach wie vor wird der weibliche Anteil an Gewalt und sexuellen Mißbrauchs­delikten nahezu totgeschwiegen, nach wie vor wird der männliche Anteil in abenteuerliche Höhen gerechnet. Nicht ohne Grund. In deutschen Großstädten leben unzählige Beratungs­büros prächtig von der feministischen Panik­industrie gegen den Mann. Mit staatlichen Fördergeldern prämiert wird der, der am lautesten schreit.

Die Industrie ist effektiv. Jährlich werden bei uns rund 140 000 Kinder den Eltern weggenommen, weil sie mißbraucht oder mißhandelt würden oder auch nur in schlechten Verhältnissen leben. Dieser Übereifer zum «Wohl des Kindes», der eine ganze Helferbranche mit Brot und Arbeit versorgt, erweist sich oft als fataler Irrtum und als Tragödie für Zehntausende betroffener Kinder.

«Die Hälfte aller Kindes­wegnahmen sind schon auf den ersten Blick unberechtigt», sagt Peter Stosshoff, Vorsitzender der «Sozialhelferstation Menschen in Not» (SEM e. V.). Zusammen mit Psychologen und Ärzten überprüfte die Organisation 1200 Kindes­wegnahmen. Nur in 10 Prozent der Fälle war die Maßnahme wegen tatsächlich schlechter sozialer Verhältnisse vertretbar.

Jedoch: Von 726 Fällen, in denen sexueller Mißbrauch meist durch den Vater beklagt wurde, bestätigte sich nur ein einziger. Ebenso hielt bei 72 Kindern, die angeblich von ihren Eltern mißhandelt wurden, nur ein einziger Fall der Überprüfung stand.

Die Sozialhelferstation hat es sich zur Aufgabe gemacht, unrecht­mäßig weg­genommene Kinder wieder in den Kreis ihrer Familien zurückzubringen. Bisher immerhin 300. Jetzt hat die verdiente Organisation Strafanzeige gegen die Branche und ihre Helfer­cliquen gestellt. Zentrale Vorwürfe: Vortäuschung von Straftaten, üble Nachrede, Verleumdung, Nötigung, seelischer und körperlicher Mißbrauch an Kindern.

Die Klage richtet sich gegen Familienministerin Nolte, die radikale Gleich­stellungs­beauftragte Ilse Ridder-Melchers aus Nordrhein-Westfalen sowie 111 Beratungs­stellen, also den ganzen Reigen prominenter und berüchtigter frauenbeherrschter Kampfverbände wie «Alraune», «Wildwasser» oder «Zartbitter».

Das Karussell ist immer das gleiche. Stosshoff: «Selbsternannte Kinderschützer entdecken angebliche Symptome auf Mißbrauch und melden ihn den Behörden. Dann werden rein vorsorglich Kinder aus intakten Familien gerissen und ins Heim gesteckt. Die Kinder leiden, die Eltern sind geächtet. Damit muß Schluß sein.»

Zumindest könnte das Geld besser angelegt werden, denn die Arbeit dieser Gruppierungen kostet. 16 Milliarden Mark überweisen Bund und Länder jährlich an Helme und Ersatzeltern. Mindestens die Hälfte dieser Summe wäre bei den Familien besser aufgehoben. Allerdings: Wenn sich aus familiärem Elend so prächtig Kapital schlagen läßt, wenn schon Politik, Justiz, Behörden und Frauenverbände so einig und geradezu begeistert die vaterlose Gesellschaft wollen, ist es nur logisch, auch die noch verbliebenen Familien zu trennen.

Wie der gesamte feministische Diskurs ist auch der Mißbrauch mit dem Mißbrauch vor allem ein Geschäft mit der Gutmütigkeit des Publikums. Absurdes Beispiel: die Spenden­sammler des «Deutschen Kinder­schutz­bundes Frankfurt am Main e.V.», die mit grell plakatierten und erlogenen Schreckens­zahlen über gewalttätige Väter abzukassieren versuchen.

Etwa – «In Frankfurt wird alle 17 Minuten ein Kind mißhandelt.» Oder: «In Frankfurt schlagen 2 von 23 Vätern ihre Kinder mit dem Gürtel.» Oder: «In Frankfurt kriegen 8 Prozent aller Kinder zu Weihnachten Prügel.»

Nach dieser Aktion ist Frankfurt nicht mehr die Stadt von Goethe und Würstchen, sondern das Mekka pädophiler Prügelmänner – aus jedem Wohn­zimmer­fenster ein Wimmern. Natürlich ist das alles Unsinn und nichts als die erhitzte Phantasie professioneller «Helferinnen». Und keine (oder keiner) von ihnen hat eine Hand frei, um einen Taschen­rechner zu bedienen.

Man müßte all diese Schwindler übers Knie legen, empfahl die Frankfurter Kolumnistin Dr. Jaqueline Kempfer in der Zeitschrift blitz, und zwar «alle 17 Minuten 2 von 23 Kinder­schützern 8 Prozent des Tages, so lange, bis sie die Wahrheit sagen».

Die Verwüstungen, die derartige Kampagnen im öffentlichen Bewußtsein hinterlassen, haben jetzt die Allensbacher Forscher offengelegt. 66 Prozent aller Deutschen sind davon überzeugt, daß der sexuelle Mißbrauch von Kindern keineswegs selten sei. Bei Frauen ist die Über­zeugung noch größer: 72 Prozent von ihnen vermuten, «daß dieses Sexualdelikt rings um sie herum häufig vorkommt».

Auf die Frage allerdings, ob ihnen persönlich ein Fall bekannt sei, müssen 83 Prozent aller Befragten mit «Nein» antworten. «Daß 14 Prozent der Befragten von einem Fall von Kindes­miß­brauch gehört haben, heißt nicht, daß die Zahl der offenbar gewordenen Delikte dieser Zahl entsprechen würde. Denn im allgemeinen genügt ein einziger Fall, bzw. das Gerücht zu einem einzigen Fall, um Hunderte von Menschen darüber zum Reden zu bringen.»

Noch einmal: Rund 50 Millionen Deutsche sind überzeugt, daß Kindes­miß­brauch in ihrem Umfeld oft vorkommt. Tatsächlich kam es, etwa im Jahr 1995, in ganzen 2009 Fällen zur Verurteilung. Man muß den Hut ziehen vor den feministischen Verbänden – erfolgreicher hat wohl kaum je eine Täuschungs­offensive gearbeitet.

In diesem Klima genügen Ferndiagnosen, um auf sexuellen Mißbrauch zu erkennen. Eine Mitarbeiterin des Kinder­schutz­bundes Hamburg bestätigte den Vorwurf der sexuellen Nötigung durch den Vater am Telefon, ohne das Kind je gesehen zu haben. Die Mutter brauchte die Bestätigung beim «Amt für soziale Dienste». Das hatte für den in Scheidung lebenden Vater zur Folge, daß er seine Tochter seit August 1994 nicht mehr sehen kann.

Doch obwohl die Scharlatanerie mittlerweile aufflog und als Falsch­aussage identifiziert wurde, wurden die Urheber dieses Rufmordes weder angeklagt noch dienstlich gerüffelt. Selbst der Vater wurde nicht salviert. Im Gegenteil, die Behörden beharren erfolgreich auf ihrem einmal erlassenen Umgangsverbot. Sie haben das Recht, auch gegen die Wirklichkeit, und sie behalten es.

Zu einem besonders tragischen Justizirrtum kam es im Fall des Realschullehrers Bernd Herbort. Seine Exfrau hatte ihn während des Scheidungs­verfahrens beschuldigt, die gemeinsame Tochter Anna sexuell mißhandelt zu haben. Herbort müsse daher vom Umgang mit der Tochter ausgeschlossen werden. Mit der Unterstützung dubioser Gutachter, einschlägiger feministischer Helferdienste und gerissener Anwälte gelang es ihr tatsächlich, einem ignoranten Richter eine Verurteilung ihres Mannes abzuringen. Herbort erhielt eine Gefängnis­strafe auf Bewährung. Er verlor seinen Job, seine Freunde, seinen Ruf.

Wo immer er auftauchte, war er als Kinderschänder geächtet. Am schlimmsten jedoch: Seine Tochter, der die Mutter in langen «Verhören» eingetrichtert hatte, was sie zu hören wünschte, war ihm entfremdet worden. Er verlor jeden Kontakt zu ihr, und sie lernte tatsächlich, ihn zu hassen. Oder das Phantom, das aus ihm gemacht wurde.

Acht Jahre lang kämpfte Herbort nahezu durch alle gerichtlichen Instanzen um seinen Ruf und seine verlorene Würde. Schließlich wurde sein Fall wieder aufgenommen. «Ohne Zweifel», erkannte das Landgericht Detmold, «ist Herbort unschuldig.»

Bedauernd sprach der Vorsitzende der Strafkammer von der «langen Leidenstour», die Herbort zugemutet wurde. Leichtfertig sei mit den schwersten Anschuldigungen umgegangen worden. Die Tochter sei massiv unter Druck gesetzt worden, «um den Erwartungs­horizont der Mutter zu bedienen». Beide können juristisch nicht belangt werden. Zu ihrer Entschuldigung gab die Mutter lapidar an: «Ich wußte nicht, was meine Anzeige anrichten würde.»

War sie nicht dabei? Hat sie dieses Verfahren nicht betrieben? Hat sie nicht miterlebt, wie sie ihren Exmann, den Vater ihres Kindes, in den Ruin trieb? Natürlich hat sie es. Doch sie erlebt nun, wie ihr durch einen knappen Satz die Unzurechnungs­fähigkeits­klausel gutgeschrieben wird, die die Mißbrauchsindustrie für Fälle bereithält, die «schiefgehen».

Einige wenige Gerichte statuieren Exempel. Die falsche und arglistige Anzeige einer sexuellen Kindes­mißhandlung durch den Vater, erstattet von der Mutter, veranlaßte kürzlich ein kanadisches Gericht, die Sorge­rechts­entscheidung neu zu überdenken und zu entscheiden. Nun bekam der Vater das Kind zugesprochen.

Eine ähnliche Entscheidung gibt es auch durch das Ober­landes­gericht in Celle. Einige wenige Richter erkennen also, daß die Mütter mit ihren Mißbrauchslügen nicht zuletzt ihre Kinder quälen. Es sind zu wenige.

Dem Kindeswohl förderlich ist immer nur eine Beziehung zu beiden Eltern­teilen. Wird das Kind aus dieser Beziehung heraus­gerissen und beeinflußt vom Haß der Mutter und gegen den Vater, wird es bewußt geschädigt.

Welche Gewalt kann grausamer sein als jene, die im Fall Herbort nicht nur dem Vater, sondern auch seiner Tochter zugefügt wurde? Eine Gewalt, die mit Hilfe von Bürokraten und Hexen­jägerinnen auch am «Mann schlechthin» exekutiert wurde.

Seit seinem «Supergau bürgerlicher Disqualifikation» lebt Herbort von der Sozialhilfe. Selbst seine Wiedereinstellung als Beamter kann die achtjährige Hölle nicht ungeschehen machen, die hinter ihm liegt. Sein Leben ist zerstört. Und er darf von sich sagen, daß er Glück gehabt hat; denn er wurde öffentlich rehabilitiert.

Ihm gegenüber stehen Tausende von Männern, denen es nie gelang, Gehör zu finden gegen die Anschuldigungen ihrer Exfrauen und deren Unterstützung durch Hexenjäger. Sie verlieren ihre Kinder, wenn sie beginnen, um sie zu kämpfen; denn die weibliche Bereitschaft zur Schlammschlacht ist groß. In fast der Hälfte aller strittigen Sorgerechtsfälle wird sie mit der größten Seelenruhe und Kaltblütigkeit geführt.

Der Prozeßgutachter Dr. Uwe Jopt, Psychologie­professor an der Bielefelder Universität, hat über den «Dilettantismus» des Justizapparats im Zusammenhang mit dem Fall Herbort geschrieben.

Gleichzeitig gestand er Angst, eine eisige, haarsträubende, kafkaeske Angst: «Könnte doch jeder von uns morgen in dieses Räderwerk geraten.»[1]

Männer unter General­verdacht

Männer laufen Gefahr, dass sie durch eine feministische Justiz beim leisesten Verdacht eines sexuellen Missbrauchs für lange Zeit hinter schwedische Gardinen gebracht werden. Wenn in diesem Rechtssystem ein Mann verurteilt werden kann, obwohl das angeblich zehnmal vergewaltigte Opfer noch immer Jungfrau ist, dann sollten sich Männer wirklich Gedanken machen.[2]

Frauen hingegen müssen sich viel weniger Gedanken machen. Für sie besteht wenig Risiko, dass sie nach dem Verursacher­prinzip für den von ihnen verursachten Schaden haftbar gemacht werden. Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen sagte diesbezüglich in einem Interview zum Fall Kachelmann:

„Ich kenne keinen Fall, in dem die Frau für den Schaden, den sie angerichtet hat, wirklich einstehen musste. Man wird sie eher noch bedauern, dass ihr nicht geglaubt wurde.“ [3]

Missbrauchte Männer schutzlos

Männliche Missbrauchsopfer stehen vor ganz anderen Problemen:

„Vor allem wenn ein sexueller Übergriff auf einen Jungen von einer Frau kam, gebe es in vielen Fällen eine lebens­längliche Wahrnehmungs­blockade: ‚Die Männer empfinden es als beschämend, wenn eine Frau die Täterin war.‘ Über Mütter als Täterinnen zu sprechen, verletze zusätzlich ein Tabu: ‚Mama ist nicht böse.‘“ [4]

Und die Frage bleibt offen, ob ihnen geglaubt wird und ob sie Hilfsangebote finden.

Sexueller Missbrauch ist Ansichtssache

Was von Feministen und Kinder­schutz­aktivisten konsequent verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass sexueller Missbrauch offenbar Ansichtssache ist. Die Mutter darf ihrem Sohn den Bauch streicheln, der Vater seiner Tochter aber nicht. Die Lehrerin kann ihren Schüler zu sich einladen, beim Lehrer, der eine Schülerin nach Hause bittet, wird sexueller Missbrauch vermutet. Ob eine Handlung in der Gesellschaft als sittenwidrig gilt, hängt maßgeblich davon ab, ob der Akteur Mann oder Frau ist. Die oft ins Feld geführte „Gleichberechtigung“ von Mann und Frau greift hier nicht.

„Der Onkel führt seine 15jährige Nichte in die Liebe ein, worauf beide Lust haben.“ Eindeutiger Fall von Missbrauch, urteilten 58 % von 670 Studienteilnehmern, die diese fiktive Situation einschätzen sollten. Im spiegelbildlichen Szenario, in dem die Tante ihren 15jährigen Neffen in die Freuden der Erotik einweiht, wähnten nur 38 % ein Delikt.

Die Studie des Ludwigsburger Sexual­forschers Dr. Arnold Hinz ergab etliche Diskrepanzen. Überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene beurteilten insgesamt zwölf Szenen im Grenzbereich zum sexuellen Missbrauch, in denen ein Erwachsener einem Kind bzw. einer abhängigen Person auf unterschiedliche Weise nahe kommt. Von jeder Handlung gab es zwei Versionen, in denen entweder ein Mann oder eine Frau die aktive Rolle spielte. „Ist dies sexueller Missbrauch?“, lautete die Frage zu jeder Szene, die fünf Antwort­möglichkeiten reichten vom klaren Ja, über „eher Ja“, „weiß nicht“ und „eher nein“ bis zum klaren Nein. 670 dort befragten Probanden wurden beispielsweise folgende Fragen vorgelegt:

„Der Freund des Vaters fotografiert dessen nackte 14jährige Tochter alleine am FKK-Strand. Ist dies sexueller Missbrauch?“

Und die umgekehrte Frage:

„Die Freundin der Mutter fotografiert deren nackten 14jährigen Sohn alleine am FKK-Strand. Ist dies sexueller Missbrauch?“

Dem alleinstehenden Lehrer, der eine Schülerin zum Abendessen in sein Haus einlädt, bescheinigten 23 % sexuellen Missbrauch. Die Lehrerin, die einen Schüler zu sich bittet, kam hingegen nur 11 % verdächtig vor. Dass ein Vater seiner 13jährigen Tochter beim Kuscheln im Ehebett den Bauch streichelt, fanden 23 % suspekt. Dagegen bejahten nur 8 % die Missbrauchsfrage, wenn die Mutter den Sohn gleichermaßen berührt. Ebenso wurde der Papa, der mit seiner elfjährigen Tochter badet, eher verurteilt als die Mutter, die mit ihrem Sohn in die Wanne steigt.

Das Ergebnis der Studie gesagt: Heterosexuelle Situationen mit einem Mann in der Täterrolle werden eher als sexueller Missbrauch wahrgenommen, als wenn die Frau die Akteurin ist. Sexueller Missbrauch scheint gängigen Stereotypen über das Frausein und Mutter-Kind-Beziehungen stark zu widersprechen. Von einer Frau wird einfach nicht erwartet, dass sie sich am Körper eines Kindes befriedigt.[5][6][7]



  • Sabine Rückert: Justizirrtum: Inquisitoren des guten Willens, Die Zeit am 11. Januar 2007 (Wegen eines erfundenen Missbrauchs mussten zwei Männer ins Gefängnis. Die Justizirrtümer enthüllen die Ideologie eines fehlgelaufenen Feminismus.)
  • Sabine Rückert: Recht: Erwiesene Unschuld, Die Zeit am 12. Dezember 2005 (Viereinhalb Jahre saß Bernhard M. als vermeintlicher Vergewaltiger im Gefängnis. ZEIT-Recherchen enthüllten einen Justizirrtum.)
  • Sabine Rückert: Justiz: Unrecht im Namen des Volkes, Die Zeit 19/2002 (Lehrstück über Richter, die im blinden Glauben an die Behauptungen eines Opfers die Fakten verkennen.)
  • Sabine Rückert: „Unrecht im Namen des Volkes. Ein Justizirrtum und seine Folgen.“, Hoffmann&Campe 2007, ISBN 3-455-50015-3



[1] Matthias Matussek, „Die vaterlose Gesellschaft“, ISBN 3-86150-108-2, S. 185-199
[2] Reportage: Zehn mal vergewaltigt, und noch immer Jungfrau? – Schwere Vorwürfe gegen das Marienhospital Papenburg, Abt. Jugendpsychiatrie
[3] «Spiegel»-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen im Interview: Vergewaltigungsvorwurf: «Kachelmann ist längst ruiniert», 20 Minuten Online am 15. Juni 2010
[4] Übergriffe: Männer schweigen häufig über Missbrauch, Tagesspiegel am 30. Juni 2010
[5] Peter Thiel: Sexueller Missbrauch durch Frauen
[6] Sexueller Missbrauch ist Ansichtssache, Medical Tribune am 29. April 2002 (Fachblatt für Mediziner)
[7] Hinz, A. (2001). Geschlechtsstereotype bei der Wahrnehmung von Situationen als „Sexueller Missbrauch“. Eine experimentelle Studie. Zeitschrift für Sexualforschung, 14, S. 214-225