Informationsstelle
für verheiratete
Männer und Frauen

Die Familie und ihre Zerstörer

Was schief läuft und was anders werden muss – Eine überfällige Debatte

Informationsstelle
für verheiratete
Männer und Frauen

5.1.2. Zukunftsmodell Frau

Im Forum „Zirkel des Perseus“ unternimmt Manhood einen Erklärungsversuch, warum der Staat immer tiefer in die Privatsphäre seiner Bürger eindringt und diese zu regulieren versucht:

„Der totale Nannystaat ist eine Folge der Verweiblichung der Politik. Der Mann hat ein Gefühl für den äußeren Raum (Öffentlichkeit, Politik) und den inneren Raum (Familie, Privatsphäre). Für die Frau gibt es seit Urzeiten nur den inneren Raum. Bewegt sie sich im äußeren Raum, handelt sie daher gleich wie im inneren Raum. Zwischen privat und politisch kann eine Frau […] gar nicht unter­scheiden. Die Frau in der Politik öffnet dem jede Privatsphäre leugnenden und missachtenden Totalitarismus Tür und Tor.
Daher sind Privat­angelegen­heiten heute Gegenstand der Politik. Stichworte: Berufswahl, Rauchen, Aufteilung der Familien­arbeit, Ausharren oder nicht bei gewalt­tätigem Partner, Sex, Sorgerecht, Kinder­betreuung, Kinder­erziehung, Ernährung, etc.“
[1][2]

Arne Hoffmann schreibt, „dass die neue Emanzipation der Frau einem Ego-Trip gleicht und ihre Selbstverwirklichung mehr mit Egoismus zu tun hat als mit Zärtlichkeit, Wärme und Menschlichkeit. Das neue Selbstbewusstsein der modernen Frau sei Rück­sichts­losigkeit.“ So ganz abwegig seien diese Deutungen nicht. „Es ist eine unangenehme Perspektive, sich vorzustellen, dass diese Frauen einmal die Welt beherrschen. […] Beeinflusst von der ständigen trivial­feministischen Agitation nimmt sich die Frau alle Rechte, die ihr ihrer Meinung nach zustehen, und übersieht dabei sowohl ihre Pflichten als auch die Rechte des Mannes.“ Das habe zur Folge, „dass die neue Frau statt Partnern eigentlich Leibeigene suche.“[3]

Nicht umsonst ist der von Frauen gesprochene Satz „Ich nehme mir nur, was mir zusteht“ bei Männern gefürchtet. „Sehen Sie zu, dass Sie die Kinder besitzen. Dann muss Ihr Mann für alles bezahlen.“ Dieser anwaltliche Rat an Frauen verdeutlicht das Machtgefälle zwischen Mann und Frau. Während dem Mann die Rolle des Familien­ober­hauptes abhanden gekommen ist, sind Kinder zum Privatbesitz der Frauen geworden. Damit konzentriert sich alle Macht in der Hand der Frau. Die angesprochene weibliche Rück­sichts­losig­keit resultiert dabei sicherlich aus der alten Weisheit „Macht neigt dazu, zu korrumpieren, und absolute Macht korrumpiert absolut.“ Der Hinweis auf eine Vorherrschaft der Männer in Politik und Wirtschaft verfängt nicht. Es ist ein Fehlschluss zu glauben, dass dies zu einer Männer­herr­schaft und damit zu einer Benachteiligung von Frauen führen würde, weil Männer von alters her darauf getrimmt werden, „den Wünschen der weiblichen Mehrheit nachzukommen.“[3] Politik von Männern hatte immer die Belange von Frauen und Kindern im Blick, mithin die Interessen der gesamten Familie. Frauen­politik kümmert sich hingegen nur um Frauen­belange.

Esther Vilar bekennt:

„Ich kenne keine Frau, die einen Beruf ausübt, um ein Leben lang die Kinder und den Mann zu ernähren.“ [4]

Fazit:
Vielen Frauen ist die reine Hausfrauenrolle langweilig geworden, das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie sich lebenslang dem Berufsleben verpflichten wollen, die Ernährer­rolle auf Dauer übernehmen oder die Haushaltsrolle dem Mann überlassen würden.

Die Hausfrauenrolle ist für Frauen nach wie vor attraktiv. Vor allem, wenn es mit der Karriere nicht so klappt oder auf die Dauer das Berufsleben zu anstrengend wird.

Aus dem EMMA-Forum ist folgendes Beispiel entnommen:

„Ich fühlte mich […] an viele Frauen erinnert, allesamt Akademikerinnen, [… die] ein Kind als ‚Heldinnen­not­ausgang‘ gebrauchen. Die Gründe sind bei allen (altersmäßig zwischen 35 und 40) gleich: Enttäuschte Erwartungen an den Job.
Eine Freundin startete vor zehn Jahren mit viel Engagement an einer Schule, heute ist sie frustriert. Jetzt ist das Baby da und sie wird die nächsten Jahre nicht mehr zurückkehren: ‚Ich vermisse das alles überhaupt nicht, mein Leben ist jetzt viel schöner.‘ Ihr Lebens­gefährte verdient gut und ums Grobe muss sie sich nicht kümmern, dafür gibt es eine Putzfrau. Gestresst ist sie natürlich trotzdem und braucht dringend ein Wellness-Wochenende, ihr Mann passt dann auf das Kind auf. […]
Ein Kollege plante mit seiner Frau ein Baby, der Plan sah vor, dass sie nach kurzer Zeit wieder in den Job zurückkehrt, Kinderbetreuung und Haushaltshilfe wurden engagiert. Kurz vor der Geburt überlegt sie es sich anders, nein, so schnell wolle sie nicht wieder arbeiten, der Nachwuchs ist jetzt fast ein Jahr alt, die Putzhilfe ist geblieben und sie möchte nun auch ein zweites Kind – er nicht. Finanziell wird es auf Dauer eng, denn das gekaufte Haus lässt sich nur mit zwei Gehältern problemlos abbezahlen. Sie hat die Lust am Job verloren. […]“
[5]

Frauen spielen bei der Familienplanung die alles bestimmende Rolle. Da ihr die Alimentierung durch den Mann vom Staat „gesichert“ wird, behält die Frau die freie Handlungs- und Entscheidungs­freiheit, wenn sie sich für ein Kind entschieden hat. Sie kann das Kind in staatliche Betreuung abgeben und berufstätig sein oder sich auf die Rolle als Hausfrau zurückziehen. Sie behält den Zugriff auf Brieftasche und Gehaltskonto des Mannes, der sich auf sie einlässt, ohne dass sie Rechte am Kind aufgeben müsste.

Frauen haben heutzutage erheblich mehr Rechte bei gleichzeitiger Wahrung oder sogar Ausweitung ihrer Privilegien. Frauen sollen große Konzerne lenken und die Politik gestalten, ohne die Verantwortung des Haushalts­vorstandes in den Familien zu übernehmen. Damit ist die Machtbalance erheblich zugunsten der Frauen verrutscht. Die Zukunft der Familien wird davon abhängen, hier (wieder) ein Gleichgewicht herzustellen.




[1] „Demokratie, Rechtsstaat und Marktwirtschaft im "Super Nanny State" Singapur – Eine kritische Bestandsaufnahme aus liberaler Sicht“, September 2009, Dr. Rainer Adam, Dr. Sebastian Braun PDF-Dokument HTML-Dokument „Der Staat als Super Super Nanny“, liberal Verlag 2008, Horst Wolfgang Boger (Hrsg.) PDF-Dokument HTML-Dokument
[2] Zirkel des Perseus: Frau in Politik = Totalitarismus!, Manhood am 28. September 2009
[3] Arne Hoffmann: „Sind Frauen die besseren Menschen? Plädoyer für einen selbstbewussten Mann.“, Schwarzkopf & Schwarzkopf 2001, ISBN 3-89602-382-9, a) S. 525, b) S. 589
[4] „Liebe macht unfrei“, Esther Vilar im Interview mit Peer Teuwsen, Weltwoche vom 20. Dezember 2007
[5] EMMA-Forum: Kommentar zum Artikel: Die armen Männer, caramia – 28.06.2010 15:41