Informationsstelle
für verheiratete
Männer und Frauen

Die Familie und ihre Zerstörer

Was schief läuft und was anders werden muss – Eine überfällige Debatte

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2.6. Kriminalisierung und Rechtlosigkeit des Mannes

In diesem Land ist eine starke Tendenz zur Kriminalisierung und Rechtlos­stellung des Mannes und zum Schutz und Freistellung von Strafe der Frau zu beobachten. Da die Familie in vielen Kreisen als reaktionär gilt, als patriarchales Unterdrückungs­instrument des Mannes über die Frau, sollen die Angriffe gegen die Familie vor allem den Mann treffen. Der Kampf gegen den als gewalttätig, vergewaltigend und unterdrückend beschriebenen Mann[1] wiederum trifft und zerstört die Familie.

Mit dem Kampf ums Kind werden Männer aus den Familien eliminiert und zur Zahlung von Unterhalt versklavt. Der dahinter liegende Geschlechterkampf ist offensichtlich, doch in diesem Kampf werden letztlich alle verlieren. Wenn die Familien zerstört sind, dann werden Männer wie Frauen als Individuen einzeln dem Staat und der Wirtschaft ausgeliefert sein. Das wird später im Kapitel über die verrechtlichten Beziehungen weiter ausgeführt.

In diesem Kapitel geht es zunächst um eine Reihe von Gesetzen, die vordergründig dem Schutz von Frauen und Kindern dienen sollen, aber letztlich dem Staat den Zugriff in die private Sphäre der Familie ermöglichen und der sukzessive ausgebaut wird. Mit jedem Bereich, der vom Staat reglementiert wird, stirbt die Familie ein bisschen mehr. Mit der Zerstörung der Familie steht der Einzelne allein vor dem Staat und ist ihm ausgeliefert.


Es ist zu thematisieren, inwieweit die innere Familienstruktur aus dem Gleichgewicht gerät, wenn ständig einseitig der Schutz und die Rechte der Frauen zum (alleinigen) Maßstab staatlichen Handels gemacht werden, während dies für Männer regelmäßig kein Thema ist.

Es ist auch zu thematisieren, warum Kriminalität und Strafvollzug vorrangig Männersache sind. Obwohl rund 52 % unserer Bevölkerung weiblich sind, erfasst die polizeiliche Kriminal­statistik lediglich etwa 23 % weibliche Tatverdächtige. Der Anteil der Frauen an den rechtskräftig Verurteilten ist mit 16 % noch geringer und schließlich sind nur etwa 5 % aller Inhaftierten Frauen.[2] Wenn man davon ausgeht, dass Frauen den Männern gleich sind, also auch nicht mehr aber auch nicht weniger aggressiv als Männer sind und nicht wegen einer genetischen Veranlagung weniger Straftaten begehen als Männer, dann ist es überraschend festzustellen, wie aus einem annähernd 1:1-Verhältnis von Männern und Frauen im Strafvollzug zu einem 1:20-Verhältnis wird. Das geht nicht ohne Kriminalisierung des Mannes und Straflosstellung der Frau.

Ein wichtiger Grund männlicher Kriminalität ist die Tatsache, dass der Mann als Ernährer der Familie gilt. Schwarze US-Amerikaner begehen beispielsweise deshalb mehr Straftaten als weiße US-Amerikaner, weil sie häufiger in prekären Beschäftigungs­verhältnissen arbeiten oder arbeitslos sind. Frauen suchen auf dem Heiratsmarkt immer den Versorger. Auch eine gut ausgebildete Frau mit gutem Einkommen bleibt in China lieber unverheiratet, als mit ihren Ansprüchen runterzugehen.[3] Mit welchen Mitteln ein Mann ihnen ihre Bedürfnisse und Luxus ermöglichen, ist den Frauen letztlich egal. Der ehrliche, aber arme Mann hat da immer das Nachsehen. Bestraft wird, wenn bei kriminellen Machenschaften erwischt, immer nur der Mann, nicht die Frau, derwegen er die Straftaten begeht. Eigentlich müsste immer eine Frau wegen Anstiftung zur Straftat mit angeklagt werden. Aber so läuft es nicht. Vielmehr ist es so: Die Frau profitiert und der Mann trägt die Verantwortung.

Feministen bauen durch Verdrehen der Tatsachen die Ideologie auf, wonach der Mann der Täter und nicht der Getriebene, und die Frau das Opfer und nicht die Profitierende ist. Die Tatsache, dass nur 5 % der Frauen Strafgefangene sind, folgern sie die moralische Überlegenheit der Frau und die gewalttätige Minder­wertigkeit des Mannes. Die Emanzipation der Frau im Sinne der Eigen­verantwortung bleibt eine Fata Morgana des Feminismus, eine Spiegelfechterei. Und so treiben sie ein doppeltes Spiel, wenn sie Männer beleidigen, sie würden sich an die „patriarchale Rolle“ des Familien­ernährers „festklammern“, weil sie andererseits das Unter­halts­maximierungs­prinzip auf die Spitze treiben, wenn es darum geht, den Männer die Finanzierung der Selbst­verwirklichungs­pirouetten ihrer Exfrauen aufzubürden. Es ist nur folgerichtig, dass die Verletzung der Unter­halts­pflicht de facto nur für Männer eine Straftat darstellt. Das ganze Netzwerk der Straf­tatbestände nur für Männer und Straf­frei­stellungen nur für Frauen soll im Folgenden aufgezeigt werden.



[1] Das formulierte beispielsweise in Karlsruhe die aus Steuergeldern finanzierte Kampagne „Häusliche Gewalt ist männlich“. Schulungen aller beteiligten Institutionen sorgten dafür, dass über die Diskriminierung von Männern auch das in der Realität nachgestellt wird, was die ideologische Vorgabe behauptet. Für die Sozialpolitik ist in der Stadt Karlsruhe die SPD verantwortlich, deren zwölf Sitze im Stadtrat von acht Frauen und vier Männern eingenommen werden. Das führte dazu, dass Belange von Männern und Vätern in den Hintergrund rückten. Konkret werden Steuergelder vornehmlich für Projekte ausgegeben, die die Interessen von Frauen bedienen. Diese frauen­zentrierten Steuerungs- und Entscheidungs­mechanismen betreffen unter anderen folgende Bereiche: Hilfe- und Beratungs­szene der Stadt, Hilfemechanismen und Entscheidungen um Trennung und Scheidung, Themenbereiche Gewalt und sexueller Missbrauch und die emanzipatorische Weiter­entwicklung der Gesellschaft. Redebeitrag von Franzjörg Krieg, Sprecher des VAfK Karlsruhe auf der Kundgebung 2007
[2] „Niedersachsen hat rund 7000 Haftplätze für männliche und 368 Haftplätze für weibliche Gefangene.“, in: Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta: Gedanken, abgerufen am 30. Mai 2011
[3] WikiMANNia: Restefrau