Informationsstelle
für verheiratete
Männer und Frauen

Die Familie und ihre Zerstörer

Was schief läuft und was anders werden muss – Eine überfällige Debatte

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4.1.4. Die ökonomische Ebene

Bislang hat noch niemand versucht zu bilanzieren, was die Familien­zerstörung der Gesellschaft kostet. Einerseits lassen sich immaterielle Schäden an den Familien- und Gesellschaftsstrukturen schwer in Geldbeträgen ausdrücken, andererseits wird Familien­zerbruch wie etwa bei den Allein­erziehenden auch noch schöngeredet. Auch sind Folgeschäden schwer einzuordnen, wie Traumatisierung von Kindern durch Trennung der Eltern oder Frauen nach einer Abtreibung.

Hinweis: Dieses Kapitel ist in Bearbeitung!


Die Kosten der Familien­zerstörung sind beträchtlich. Rund 50 % der Ehen wird geschieden, der Familien­zerbruch bringt rund zwei Millionen Scheidungs­waisen hervor. Die damit einhergehende soziale Destabilisierung der Gesellschaft lässt sich kaum verlässlich mit Zahlen belegen. Trotzdem lässt sich feststellen:

Trennung und Scheidung führt oft in die Pleite. Bislang funktionierende Familien landen an der Armutsgrenze. Ein Drittel aller Geschiedenen beantragt Prozess­kosten­hilfe. Die Zahl der Geschiedenen unter den 4,7 Millionen Sozial­hilfe­empfängern steigt. 60 Prozent der Obdachlosen rutschten laut Statistiken nach der Scheidung in die Gosse.

Auf 20 Milliarden berechnen Ökonomen die jährliche Belastung der Volkswirtschaft durch Scheidungen und ihre Folgen. Zwei Milliarden Mark bezahlen laut Experten Staat und Privathaushalte an Unterhalt. Wo nichts zu holen ist, springen die betagten Eltern oder der Steuerzahler ein. Dies sind Zahlen, die der Fokus im Jahr 1994 publizierte.

Eine regelrechte Scheidungs­industrie ernährt sich üppig von jährlich 300 000 Betroffenen. Gutachter, Psychologen und nicht zuletzt der Staat profitieren. 3000 bis 10 000 Mark kostet die Durch­schnitts­scheidung. Streiten Paare über Jahre um Kinder, Hund und jeden Teller, verdrei- oder vervierfacht sich die Rechnung schnell. An dem geltenden Scheidungs- und Unterhaltsrecht mag der Gesetzgeber nicht wirklich etwas ändern. Familien­richter Willutzki kommentiert dazu:

„Da sind viele Anwälte darunter, die kritisieren natürlich kein Gesetz, von dem Tausende Scheidungs­anwälte gut leben.“ [1]

Stattdessen wird mit jeder Gesetzes­initiative die Anwaltspflicht weiter ausgebaut und das Unter­halts­maximierungs­prinzip ausgeweitet, und so weitere Verdienst­möglichkeiten für die Scheidungs­industrie geschaffen.

Allein in den USA kosten Falsch­beschuldi­gungen wegen häuslicher Gewalt dem Steuerzahler 20 Milliarden Dollar jährlich. Die US-Bürger­rechts­gruppe RADAR (Respecting Accuracy in Domestic Abuse Reporting) verweist auf Studien, welche die Rate der Falsch­beschuldigung bei häuslicher Gewalt zwischen 60 bis 80 Prozent einordnen und kalkulierte darauf basierend die entstehenden Kosten.[2]

Einige Erfahrungsberichte:

„Ein Kollege hatte eine Frau aus dem Internet kennengelernt. Nach einigen Treffen zerplatzten seine Hoffnungen. Sie wollte sich mit ihm nicht mehr treffen und sagte ihm zum Schluss nur noch, dass sie nicht daran glaubt, dass er sich so eine Frau wie sie es ist, leisten könne!!
Die Frau von heute ist selbstbewusst und trägt ein Preisschild vor sich her.“
[3]

„Ich habe mal eine mittlerweile ältere Dame (55) gefragt, was denn nun für Frauen eigentlich an Männern wichtig ist. Ihre Antwort fiel klar aus: Das Geld und nichts anderes. Die wollen versorgt werden – Geld ohne Arbeit, wie die Mafia.“ [4]

Es kann und soll nicht gesagt werden, dass alle Frauen gleich sind. Allerdings kann und soll festgehalten werden, dass das feministische Bild der starken und unabhängigen Frau nicht der Regelfall ist. Die Versuchung, sich ein schönes Leben auf Kosten eines Mannes zu machen, ist eben doch zu groß. Der Impuls, den einfachen und bequemen Weg zu gehen, kann noch als menschlich verstanden werden. Ein allgemeines egoistisches und hedonistisches Lebensgefühl spielt sicherlich auch eine Rolle. Das Hauptproblem aber ist, dass der Staat der Versorgungs­mentalität der Frauen noch auf allen Ebenen mit seinen Umverteilungs­mechanismen fördert und absichert. Erst das führt zu der Schieflage im Geschlechter­verhältnis, welches Familie entweder zerstört oder gar schon im Vorfeld verhindert. Denn wenn die Familie (vor allem für Männer) zu einen unkalkulierbaren finanziellen Risiko wird, dann wird der Wunsch nach Familien­gründung ausbleiben. Die daraus resultierenden demographischen Folgen werden von der Gesellschaft aber verdrängt.

Es geht also nicht um individuelles Fehlverhalten der Frauen oder einem kollektiven Defizit des Weibes, sondern um eine aus der Balance geratenen gesell­schaft­lichen Verteilung von Rechten und Pflichten zwischen den Geschlechtern. Dazu gehört sowohl der staatlich garantierte Geldtransfer zugunsten der Frauen als auch das Unter­halts­maximierungs­prinzip.



[1] Arne Hoffmann: Buchvorstellung: „Störfall Schule“, ef-magazin am 7. Mai 2010
[2] Arne Hoffmann: USA: Falsch­beschuldigungen wegen häuslicher Gewalt kosten Steuerzahler 20 Milliarden Dollar im Jahr, Genderama am 27. Juli 2009; „False Allegations of Domestic Violence Cost Taxpayers $20 Billion a Year“, RADAR (Respecting Accuracy in Domestic Abuse Reporting), 2008 PDF-Dokument
[3] TrennungsFAQ-Forum: Heinrich am 16. Mai 2011, 08:04 Uhr
[4] TrennungsFAQ-Forum: Petrus am 15. Mai 2011, 23:05 Uhr